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.:labpower:.
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unser "tierischer" Werdegang
Siegfried und ich
teilen die Liebe zu Tieren, insbesondere Hunden. Bereits 1999
begannen wir, uns für Hunde zu interessieren. Das
Ziel war ganz klar: Rettungshundearbeit. Im Bewusstsein, unsere gesamte
Freizeit in dieses "Hobby" zu investieren entschieden wir uns 2 Jahre
und viele Überlegungen später für Gero und
Greif, 2 Labs aus jagdl. Leistungszucht.
In einer sehr guten Gruppe konnten wir die Grundzüge der
Rettungshundearbeit erlernen - leider aber wusste mit den
rassespezifischen Merkmalen unserer Jungs niemand so wirklich etwas
anzufangen, deshalb war unser Ausbildungsweg im ersten Jahr recht
holprig. Bis wir uns umgestellt haben und versuchten, die typischen
Merkmale nicht zu unterdrücken oder anzupassen, sondern sie
gezielt zu fördern und lenken. Innerhalb kürzester
Zeit konnten wir dann in den Sparten Flächen- und
Trümmersuche Prüfungen nach IRO A und B ablegen und
2004 die AFDRU bestehen. Einige unserer Einsätze haben uns
auch im Bereich der eigenen Persönlichkeit gestärkt;
vereinzelt haben wir Meisterschaften mit schönen Erfolgen
bestritten - rein aus Spaß an der Sache.
Leider waren Gero und Greif krankheitsbedingt doch
eingeschränkt. Auch aus diesem Grund beendeten wir im April
2006 unsere Tätigkeit als Rettungshundeführer, und
gönnten unseren beiden braven Jungs eine Art
"Frühpension". Um sie aber trotzdem ein bisserl zu
beschäftigen, begannen wir zeitgeich mit der Dummyarbeit. Wir
hatten viel Spaß und Dank der örtlichen
Nähe konnten wir viele Basics von Heidi Krenkl lernen. Da
G&G jedoch immer wieder körperliche Probleme hatten,
war ein konstantes Training nicht mehr möglich.
So ganz ohne regelmäßiger "Hundearbeit" konnten aber
weder ich noch Siegfried leben, weshalb im Dezember 2006 Anik und im
April 2009 Dachs bei uns Einzug hielten. Anik hat kräftig
bei uns aufgemischt und uns eine ganz neue Facette in der Arbeit mit
einem Tier aufgezeigt. Gabs bisher noch eher das Thema "wie und wodurch
motiviere ich meinen Hund zu konstanten, ausdauernden Leistungen" - so
musste ich nun gucken, wie ich Aniks schier unerschöpflichen
Arbeitswillen in richtige Bahnen lenken konnte. Er stellte
völlig andere Anforderungen an mich und lehrte mir, dass in
der Ruhe des Hundeführers die Kraft liegt.
Er wird auch jagdlich gearbeitet - wobei das für uns
beide
absolutes Neuland war. Aber die ersten Prüfungsergebnisse und
seine Freude an der Arbeit mit Wild lassen auf sehr gute Anlagen
schließen - denn die Ausbildung war meinerseits mangels Erfahrung
sicherlich nicht die beste... Ich habe
kaum etwas Schöneres erlebt als jene Momente, in denen ich mit
ihm im Revier auf der Pirsch bin! Leider gibt es diese
Momente eher selten, da sich die doch zeitintensiven
Jagdmöglichkeiten auch aus beruflichen Verpflichtungen in Grenzen
halten. Dafür können wir unsere "Arbeitswut" im
Dummybereich ausleben. Auch Dachs wird seine Ausbildung im jagdlichen
und Dummybereich erhalten - und, wenn er erwachsen ist, Siegfried auch
bei
Bergtouren Gesellschaft leisten.
Trotz aller Liebe zu unseren Tieren versuchen wir, einen realistischen
Blickwinkel zu erhalten. Durch das familiäre Umfeld, zum Teil
Bauern und zum Teil Jäger, war bereits von Kleinkind an klar,
dass Rinder, Schweine und "Bambis" eben auch zum Essen da sind. Dass
Katzen nicht nur weil sie süß sind am Hof
mitversorgt werden, sondern weil sie Mäuse fangen. Und dass
der Hund meist Haus und Hof zu bewachen hat, bzw. als Jagdhund
eingesetzt wird.
Aber eines stand und steht trotz dem Nutzen am Tier immer
außer Frage:
unabdingbar ist ein fairer, freudiger,
liebevoller und das "Lebewesen Tier" achtender Umgang.
Und genau das ist für uns das Ziel im Zusammenleben mit
unseren Hunden.
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www.labpower.at
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